|
...naja, die brücke wird ja wohl gebaut werden im schönen dresden.
Der zunächst für den 13. August 2007 vorgesehene Baubeginn verzögerte sich durch einen verwaltungsgerichtlichen Baustopp, 17. Oktober 2007: Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) kündigt nach einem Treffen mit prominenten Dresdnern geringe Modifizierungen an dem Bauwerk an, um den Welterbetitel zu erhalten, 14. November 2007: OVG hebt Baustopp für die Brücke auf und verfügt Auflagen zum Schutz der geschützten Fledermausart (man beachte die Prioritäten/Reihenfolge!), am 15. Januar 2008 wurde eine etwa 200jährige Rotbuche an der Ecke Bautzner Straße/Angelikastraße, die noch ausdem historischen Englischen Park stammte, unter großem Medieninteresse gefällt. Wir dürfen gespannt sein, wie diese Posse weitergeht. Übrigens entpringt die Brückenplanung der Verkehrsplanung Mitte der 90er Jahre ! Auch das ist nun schon zehn Jahre und mehr her. Wäre doch sicher mal eine Überprüfung wert?
und an tschernobyl erinnert ihr euch hoffentlich alle noch ? 1986 war das, bald sind es 22 jahre her. die "endlagerung" ist weiterhin ungeklärt. wer will schon neben "krümel" l(i)eben und genschäden davontragen ? freiwillig sicher keiner, der auf atomstrom pocht.
es sollte ingenieuren, die zum mars fliegen, doch möglich sein regenerierbare energiequellen anzuzapfen, die weder tier noch mensch bis zur unkenntlichkeit verstümmeln oder direkt umbringen. es fehlt wohl noch immer die richtige lobby. aber-millionen (wahrscheinlich milliarden) sind in die atomkraft und benachbarte themen geflossen - ohne sinnvolle ergebnisse. wäre interessant, wie man mit dem geld andere technologien hätte vorantreiben können. dasselbe gilt für den antrieb von automobilen - man denke an den elsbeth-motor und andere. die jeweils falsche lobby ist zu erfolgreich.
und es wird gehen wie beim jahr-2000 problem der IT: in allerletzter sekunde wurden die anwendungen (die eigentlich schon längst mehr speicherplatz zur verfügung hatten, um eine vierstellige jahreszahl zu speichern) noch umprogrammiert. einige auch erst nach dem 01.01.2000...
wenn heute "feststeht", daß das erdöl noch 15-20 jahre oder auch maximal 50 jahre reicht (ungeachtet der nicht entdeckten reserven, der nicht berücksichtigten neuen verbraucher, der multiplen verwendungszwecke...) sollte man sich doch eigentlich wünschen, daß es morgen bereits eine tragfähige alternative gibt, um einen sanften wechsel bezüglich pharma, heizen, autofahren, kunststoffproduktion usw. zu ermöglichen. in 10 jahren macht das keinen spaß mehr, weil dann schon keiner mehr öl-basierte oder -nahe produkte bezahlen kann. auch der minderverbrauch kann nur vorübergehende hilfe sein, denn das produkt rohöl ist definitiv endlich.
grüßle
|